IM PARK

Im Park



Wenn im Park
Die Stille schweigt
Und die Nacht sich
Vor dem Tag verneigt,
Wenn die Schnäbel
In den Federn stecken
Und die Bäume
Ihre Äste recken,
Wenn die Linde
Ihren Duft versiegelt
Und die Sonne sich
In den Halmen spiegelt,
Wenn das Wasser
seine Lippen kräuselt
Und der Teich
Noch müde säuselt,
Wenn die Bank
Mir Platz gewährt
Und kein Rad, kein Wagen fährt
Lass ich alle Last zurück
Und erleb den Augenblick.






Froher Beginn


Der Morgen bittet mich
Zu Tisch.
Ich streich mir
Die Sonne aufs Brot
Und erwarte den Tag.








Vor dem Tag


Morgengrauer Himmel
Geädert von fahlgelben Bahnen.
Strahlenfinger
Lasern den Wald
Rosenblüten
Neigen sich wasserschwer
Und geben aus übervollen Kelchen
Zurück,
Wovon sie einst nahmen.







Impression

Der Morgen steigt in das Tal
Und beträufelt den Tag mit Tau.
Tausend Halme
Halten der Sonne den Spiegel.


(C.: Anne Weinhart Juli 2010)








(Auf meiner Insel aus Gedanken - Gedichte
Episoden- Erlebtes und Erdachtes Teil 1
Episoden - Erlebtes und Erdachtes Teil 2)



Alle drei Bücher sind erschienen bei "tredition"








Gedichtband" Auf meiner Insel aus Gedanken"
Gedichtband" Auf meiner Insel aus Gedanken"